Im Läuterbottich wird die Maische auf einen Läuterboden aufgebracht. Die Maische, genauer gesagt die Spelzen der Getreidekörner, sinken auf den Boden und bilden eine Art Malzkuchen der als Filterschicht dient.
Der Sud fließt durch den Malzkuchen am Boden des Läuterbottichs und wirkt wie ein Filter, der die Schwebstoffe aus dem Sud zurückhält. Die dabei gewonnene Flüssigkeit ist die Würze.
Als einfacher Läuterbottich eignet sich der unten abgebildete Kunststoffbehälter. Er ist aus lebensmittelechtem Kunststoff und daher für den Läutervorgang geeignet. Man sollte jedoch beachten, dass die heiße Maische in den Behälter gefüllt wird und der Kunststoff dadurch an Festigkeit verliert. Er stellt auf jeden Fall eine kostengünstige Variante zum Läutern dar.
Der Läuterbottich von Bielmeier ist aufgrund dessen, dass er aus Edelstahl gefertigt ist, unempfindlich gegenüber Hitze und leicht zu reinigen. Da man hier die Möglichkeit hat, den Deckel mit Spangen fest auf dem Behälter zu befestigen, kann man das Bier hier nicht nur für die Hauptgärung lagern, sondern durch den anbringbaren Gärspund auch für die Zeit der Nachgärung lagern.

