Tauchsieder

Wenn man nicht im Haus Bier brauen will und auch keinen großen Gaskocher besitzt, dann bieten sich elektrische Tauchsieder für den Brauvorgang an.

Welchen Vorteil hat man dadurch?

Nun. Vor allem beim Kochen der Würze muss man sehr viel Energie zuführen, um diese zum Kochen zu bringen. Und diese Energie kann man am Besten durch einen Tauchsieder in die Flüssigkeit einbringen. Weiters ist es einfacher das Kabel in die Steckdose zu stecken, als eine Gasflasche anzuschließen und mit Gas zu heizen.

Worauf muss ich achten?

Bei Tauchsiedern ist es wichtig, dass man eine Ausführung in Edelstahl hat, da dieser auch für Lebensmittel geeignet ist.

Die meisten Tauchsieder besitzen keine Temperaturregelung und sind somit nur bedingt für den Brauprozess mit den unterschiedlichen Rast- und Temperaturhaltezeiten geeignet. Es ist hierbei nämlich extrem schwierig die Temperatur über einen längeren Zeitraum konstant zu halten. Es gibt zwar Geräte mit Temperaturfühler mit denen sich die Tauchsieder temperaturgesteuert Ein- und Ausschalten lassen, diese sind aber bei der Leistung, die sie schalten können, begrenzt.

Update:

Die Tauchsieder müssen bis zur Minimum-Markierung in der Flüssigkeit sein. Wenn dies nicht der Fall ist, dann beginnen sie zu glühen und brennen durch.

Ich konnte bei meinem gerade noch rechtzeitig den Stecker ziehen, musste aber einen neuen Stecker montieren, da der darauf befindliche geschmolzen ist.

Hier eine Auswahl an Tauchsiedern:

Tauchsieder 3200W
Tauchsieder 3200 W
Tauchsieder 2000W.PNG
Tauchsieder 2000 W

Für Leistungen bis 2200 W kann auch dieser Temperaturregler verwendet werden:

Märzen Spezial

Das Märzen Spezial gehört wie auch das normal Märzen zu den untergärigen Bieren und ist ein weiches, malzbetontes, körperreiches, kräftiges, süffiges Bier mit leichter Hopfenbittere. Es ist deutlich dünkler als ein Pilsener und enthält etwas mehr Alkohol.

Das Rezept ist auf eine Menge von 20 Liter Bier ausgelegt.

Zutaten:

3,7 kg Pilsener Malz
0,3 kg Münchener Malz
16 g Aromahopfen (9,0 % α)

Hauptguss: 18 Liter Wasser
Nachguss: 19 Liter Wasser

Untergärige Hefe

So funktioniert’s:

Einmaischen: bei ca. 45°C

Eiweißrast: 15 Minuten bei 55°C

Maltoserast: 30 Minuten bei 64°C

1. Verzuckerungsrast: 30 Minuten bei 72°C

2. Verzuckerungsrast: 30 Minuten bei 78°C

Danach Abmaischen und ca. 10 – 15 Minuten setzen lassen.

Erst nachdem sich die Feststoffe abgesetzt haben, mit dem Läutern beginnen.

Nach dem Läutern der Würze den Nachguss mit einer Temperatur von 78°C auf den Treber gießen und ca. 10 – 15 Minuten setzen lassen.

Danach auch den Nachguss abläutern.

Kochzeit: 90 Minuten (bei Beginn der Kochzeit 8 g Hopfen zugeben, 15 Minuten vor dem Kochende den restlichen Hopfen zugeben)

Nachdem die Würze ausreichend abgekühlt ist, kann mit dem Hopfenseihen begonnen werden und die Temperatur der Würze auf ca. 12°C gesenkt werden.

Erst wenn die Temperatur erreicht ist, kann die Hefe zugegeben werden und die Temperatur auf ca. 9°C eingeregelt werden.

Stammwürzegehalt: ca. 14 %
Alkohol: 5,7 Vol. %
Abfüllzeitpunkt: 3,5 – 4 %

Reifezeit mindestens 5 Wochen

Kochlöffel / Maischelöffel

Um ein anbrennen der Maische in der Sudpfanne zu verhindern, ist es notwendig die Maische ständig umzurühren. Dies ist vor allem in den Heizphasen notwendig, da dabei die Gefahr des anbrennens am größten ist.

Am besten geeignet dafür sind Kochlöffel aus Holz. Diese gibt es je nach größe und Tiefe der Sudpfanne in unterschiedlichen Größen.

Kochlöffel 60cm

Kochlöffel

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Kochlöffel 80cm

Kochlöffel_80cm

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Kochlöffel 100cm

Kochlöffel

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Münchner Malz

Münchner Malz ist ein leicht dunkles bis dunkles Gerstenmalz für entsprechende Biere, wie Festbiere, Starkbiere und Malzbiere. Von der Farbgebung gibt es die Grade mit ca. 13-15, 20-25 und 40-60 EBC. Das Münchner Malz unterstreicht den typischen Biercharakter durch verstärktes Aroma.
Die Schüttung beträgt bis 85 %. Der Rest sind andere Malze.

Münchner Malz mit 12 – 17 EBC:

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Münchner Malz mit 20 – 25 EBC:

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Märzenbier

Das Märzen gehört zu den untergärigen Bieren und ist ein weiches, malzbetontes, körperreiches, kräftiges, süffiges Bier mit leichter Hopfenbittere. Es ist deutlich dünkler als ein Pilsener und enthält etwas mehr Alkohol.

Das Rezept ist auf eine Menge von 20 Liter Bier ausgelegt.

Zutaten:

2,0 kg Wiener Malz
2,8 kg Münchener Malz
20 g Bitterhopfen (8,0 % α)
10 g Aromahopfen (6,0 % α)

Hauptguss: 14 Liter Wasser
Nachguss: 16 Liter Wasser

Untergärige Hefe

So funktioniert’s:

Einmaischen: bei 35°C bis 40°C

Eiweißrast (wenn gewünscht): 15 Minuten bei 55°C

Maltoserast: 30 Minuten bei 64°C

1. Verzuckerungsrast: 25 Minuten bei 72°C

2. Verzuckerungsrast: 25 Minuten bei 78°C

Danach Abmaischen

Kochzeit: 90 Minuten (bei Beginn der Kochzeit Bitterhopfen zugeben, vor dem Kochende den Aromahopfen zugeben)

 

Stammwürzegehalt: ca. 13 %
Alkohol: 5,4 Vol. %
Abfüllzeitpunkt: 3,5 – 4 %

Reifezeit mindestens 5 Wochen