Zu den obergärigen Biersorten zählen:
- Weizen
- Weizenbock
- Weizendoppelbock (kristallklar und hefetrüb)
- Berliner Weiße
- Malzbier
- Alt
- Kölsch
- Dampfbier
- Steinbier
- Roggenbier
- Dinkelbier
- Emmerbier
- Stout
- Porter
- Ale
Zu den obergärigen Biersorten zählen:
Grundsätzlich kann der Mälzvorgang in sechs Schritte unterteilt werden:
Dabei wird das angelieferte Getreide grob von Staub, Grannen und Spelzen, sowie sonstigen Fremdstoffen, gereinigt. Danach wird das Getreide auf getrocknet, um es lagerfähig zu machen.
Hierbei findet eine weitere Reinigung, die sogenannte Hauptreinigung, statt. Hier wird das Getreide gezielt von den bereits erwähnten Fremdstoffen befreit. Anschließend muss das Getreide in gleiche Körnergrößen sortiert werden, um solche Mischungen zu erzielen, die den Malzkontrakten mit den Brauereien / Abnehmern gerecht werden.
Wenn das Getreide im Lagerstadium ist, hat es zu wenig Eigenwassergehalt, um die Keimbedingungen zu erfüllen. Beim Weichen wird deshalb das nötige Vegetationswasser von außen zugeführt. Der Weichvorgang dient auch zur Sauerstoffversorgung des Weichgutes und der nochmaligen Reinigung des Getreides.
Durch das vorherige Weichen kann nun der Keimvorgang des Getreides einsetzen. Dies kann man durch die äußerliche Entwicklung der Keime feststellen. Die für das Bierbrauen wichtigeren Vorgänge finden jedoch im Korninneren statt. Dabei werden insbesondere Enzyme gebildet, die Stoffwechselvorgänge bewirken, sowohl während der Keimung als auch beim späteren Maischvorgang, durch Umwandlung der Stärke in Zucker. Diese Enzyme bewirken beim Maischen, dass Eiweiß, Fett, Zellwände und insbesondere Stärke abgebaut werden. Das Produkt am Ende des Keimvorganges nennt man Grünmalz.
Beim Darren wird das Grünmalz durch den Einsatz von Hitze getrocknet, wodurch diesem das Wasser entzogen und ein Wachstumsstop (Keimabbruch) bewirkt wird. Die beim Keimen gebildeten Enzyme bleiben jedoch erhalten. Durch die Darrdauer wird die Malzfarbe bestimmt. Diese wird international mit EBC-Einheiten (engl.=European Beer Colour) beziffert, was bedeutet: Je höher die EBC-Zahl, desto dunkler das Malz und das Bier.
Auch bei Bierrezepten für Hausbrauer wird die Gesamtfarbe in EBC angegeben, woran man den späteren Farbton des Bieres rech einfach erkennen kann.
Damit das Darrmalz sich nicht noch dünkler färbt und um eine Enzymschädigung zu verhindern, muss es gezielt abgekühlt werden. Danach müssen die Malzkeime entfernt werden, da diese dem Bier einen bitteren Geschmack verleihen würden. Das Darrmalz muss nun noch mindestens vier Wochen lagern, bis die Enzyme wieder optimal arbeiten. Erst dann ist das gemälzte Getreide als Braumalz verwendbar.
Bevor das Malz verbraut werden kann, muss die Schrotung erfolgen.
Wichtig dabei ist, dass das Korn nicht gemahlen, sondern nur aufgebrochen wird.
Das Schroten selbst sollte man eher im Freien durchführen, da dabei eine Menge Staub entsteht.
Nachfolgend habe ich dir ein paar Empfehlungen für Schrotmühlen aufgelistet:
Eine kleine kostengünstige Schrotmühle eignet sich am Besten für Anfänger, wenn man das erste Mal selber Bier brauen will und für kleine Sude.
Bei einer Schrotmühle mit verstellbarer Walze kann man die Korngröße genau auf die Bedürfnisse fürs Bier brauen einstellen. Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, dass man die Kurbel abmontiert und die Walze mit einem Akkuschrauber antreibt. Dabei ist es wichtig, dass du die Schrotmühle nur mit einer kleinen Drehzahl betreibst.
Wenn du regelmäßig Bier braust, dann empfiehlt es sich, wenn du dir eine elektrische Schrotmühle zulegst. Bei der von mir empfohlenen musst du aber das größte Sieb einlegen, da das Malz ansonsten nicht nur aufgebrochen sondern auch gemahlen wird.
Schön, dass du auf meinen Blog gestoßen bist.
Der Blog befindet sich gerade noch in Aufbau und wird mit der Zeit mit mehr Informationen für dich befüllt. 😉
Viel Spaß beim Lesen.